Presse über uns

Gesammelte Online-Presse über uns und den Antrag/die Beschwerde

Falls ihr etwas findet, das wir übersehen haben, schreibt uns gerne eine Mail. Danke!

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Interview mit Radio Dreyeckland (RDL) am 21.09.16: Dritte Option – als Geschlechtseintrag

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Berichterstattung zum Einreichen der Verfassungsbeschwerde und zur Demo für eine dritte Option beim Geschlechtseintrag am 2. September 2016

Deutsche Welle (dw.com) am 02.09.16: Nicht Mann, nicht Frau – was dann?

Frankfurter Rundschau am 02.09.16: Intersexuelle. Leben im Dazwischen

Hamburger Morgenpost (MOPO) am 02.09.16: Verfassungsklage eingereicht. Intersexuelle kämpft für „drittes Geschlecht“

The Local am 02.09.16: Intersex Germans call for ‚third gender‘ option

Mephisto 97.6 am 02.09.16: Verfassungsklage „Dritte Option“. Weiblich, männlich, anderes

Mitteldeutsche Zeitung am 02.09.16: Intersexuell. Zwischen den Geschlechtern geboren

NDR am 02.09.16: Intersexueller Vanja reicht Verfassungsklage ein

WAZ am 02.09.16: Verfassungsklage: Intersexuelle fordert „drittes Geschlecht“

Zeit Online am 02.09.16: Verfassungsbeschwerde für ein drittes Geschlecht

Außerdem ist in zahlreichen (Online-)Zeitungen die entsprechende dpa-Meldung erschienen; eine Auswahl findet ihr im Folgenden:

Abendzeitung München am 02.09.16: Männlich, weiblich, intersexuell. Verfassungsklage für ein „drittes Geschlecht“

Berchtesgadener Anzeiger am 02.09.16: Verfassungsklage für ein „drittes Geschlecht“

Bild am 02.09.16: Verfassungsklage für ein „drittes Geschlecht“

DIE WELT (Niedersachsen und Bremen) am 02.09.16: „Drittes Geschlecht“: Intersexuelle legt Verfassungsklage ein

FOCUS Online (Niedersachen) am 02.09.16: „Drittes Geschlecht“: Intersexuelle legt Verfassungsklage ein

Hamburger Abendblatt am 02.09.16: „Drittes Geschlecht“: Intersexuelle legt Verfassungsklage ein

Neue Presse am 02.09.16: „Drittes Geschlecht“: Intersexuelle legt Verfassungsklage ein

Oberhessische Zeitung am 02.09.16: „Verfassungsklage für ein „drittes Geschlecht“

Schwäbische Zeitung am 02.09.16: Verfassungsklage für ein „drittes Geschlecht“

Süddeutsche Zeitung am 02.09.16: Verfassungsklage für ein „drittes Geschlecht“

Thüringer Allgemeine am 02.09.16: Verfassungsklage für ein „drittes Geschlecht“

Wetter.de am 02.09.16: „Drittes Geschlecht“: Intersexuelle legt Verfassungsklage ein

Vor dem Einreichen der Verfassungsbeschwerde und der Demo hat die dpa eine ausführliche Meldung herausgebracht, die u.a. von den folgenden (Online-)Zeitungen/Zeitschriften veröffentlicht wurde (mit unterschiedlich gut gelungenen Überschriften):

Morgenpost Sachsen (MOPO24) am 02.09.16: Weder Mann noch Frau! Leipziger(in) beantragt drittes Geschlecht

Sächsische Zeitung am 02.09.16: Vanja will das „dritte Geschlecht“

Weser Kurier am 03.09.16: Intersexualität: Betroffene wollen das dritte Geschlecht – und klagen in Karlsruhe. Er – sie – es

FOCUS Online am 03.09.16: Sie will weder Frau noch Mann sein: 26-jährige Vanja beantragt drittes Geschlecht

Eine knappe Ankündigung der Abgabe der Verfassungsbeschwerde brachten u.a.:

Bild (Sachsen) am 02.09.16: Intersexuelle reicht Verfassungsklage ein

DIE WELT am 02.09.16: Intersexuelleninitiative reicht Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe ein

Süddeutsche Zeitung am 02.09.16: Intersexuelle reicht Verfassungsklage für „drittes Geschlecht“ ein

Ausführlicher berichteten vorab:

derFreitag am 01.09.16: Geschlecht: divers

Allgemeine Zeitung am 01.09.16: Mainzer Stadtratsmitglied Xander Dorn kämpft für Anerkennung von Intersexualität

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Online-Presse zur Entscheidung des BGH

Am 4. August haben wir die Entscheidung des BGH bekommen. Der BGH hat Vanjas Antrag abgelehnt.

Dailymail UK am 04.08.16: Germany rejects ‚intersexual‘ as a separate gender as court rules there are only males and females

Deutsche Welle am 04.08.16: Federal Court of Justice rules against intersex appeal

Deutschlandradio Kultur am 05.08.16: Kein Name für das dritte Geschlecht?

Frankfurter Rundschau am 04.08.16: BGH lehnt drittes Geschlecht ab

geschlechtsneutral am 05.08.16: Dritte Option. Kommentar zum Gerichtsurteil

Leipziger Volkszeitung am 04.08.16: BGH: Kein drittes Geschlecht für Intersexuelle aus Leipzig

NDR am 04.08.16: Fall Vanja – BGH gegen drittes Geschlecht

n-tv.de am 04.08.16: Bundesgerichtshof lehnt „inter“ ab. Klage auf drittes Geschlecht scheitert

Queer.de am 04.08.16: Bundesgerichtshof lehnt Anerkennung des dritten Geschlechtes ab

Radio Corax am 05.08.16 (audio): BGH lehnt Schaffung eines dritten Geschlechtseintrags ab

Siegessäule am 05.08.16: Entscheidung des Bundesgerichtshof: Kein dritter Geschlechtseintrag

taz.de am 04.08.16: BGH zu intersexuellen Menschen. Kein eigener Geschlechtseintrag

Verfassungsblog (Franziska Brachthäuser, Juana Remus) am 07.08.16: Die „Dritte Option“ vor dem BGH – Zwischenstopp auf dem Weg zum Verfassungsgericht

Zeit Online am 04.08.16: Bundesgerichtshof lehnt drittes Geschlecht ab

zwischengeschlecht.info am 06.08.16: „Dritter Personenstand“ als Allheilmittel gegen Intersex-Genitalverstümmelung? Denkste!

Pressemitteilung des BGH vom 04.08.16: Keine Eintragung eines Intersexuellen im Geburtenregister als „inter“ oder „divers“

Unsere eigene Pressemitteilung vom 04.08.16: Der BGH hat entschieden

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundesverbände Intersexuelle Menschen e.V. und Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) vom 05.08.16: Verbände kritisieren BGH-Entscheidung – „Als hätten Intersexuelle kein Geschlecht“

Pressemitteilung des LSVD vom 05.08.16: LSVD kritisiert Entscheidung des Bundesgerichtshofs zum Personenstandsrecht
 

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Online-Presse zur Beschwerdebegründung beim BGH

n-tv.de am 24.04.15: „Diskussion um Drittes Geschlecht nimmt Fahrt auf“

Dieselbe dpa-Meldung erschien auch in der Huffington Post, bei rtl-online, in der Mitteldeutschen Zeitung, der Berliner Zeitung , der Kölner Stadt-Anzeiger und bestimmt einige andere, die uns durch die Lappen gegangen sind.

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Online-Presse zum Einreichen der Beschwerde beim BGH

ndr.de am 18.02.15: „Intersexueller zieht vor den Bundesgerichtshof“

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Online-Presse zur Ablehnung der Beschwerde durch das Oberlandesgericht Celle

taz.de am 25.01.15: „Gericht lehnt ‚inter‘ ab“

ndr.de am 25.01.15: „Oberlandesgericht: Kein ‚inter‘ als Geschlecht“

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taz.de am 05.01.15: „‚Ich bin weder Mann noch Frau'“

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bewegung.taz.de am 17.12.14: „Geschlecht ‚unbekannt‘?“

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Online-Presse zur Beschwerde gegen die Ablehnung des Antrags durch das Amtsgericht Hannover

NDR online am 20.11.14: „Vanja kämpft weiter für das dritte Geschlecht“

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Online-Presse zur Ablehnung des Antrags durch das Amtsgericht Hannover

NDR online am 21.10.14: „‚Inter‘ oder ‚Divers‘ gibt’s im Gesetz nicht“

Welt Online am 21.10.14: „Gericht lehnt Eintragung von drittem Geschlecht ab“

Queer.de am 21.10.14: „Gericht: ‚Inter/divers‘ keine zulässige Geschlechtsangabe“

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Neues Deutschland am 16.09.14: „Als ein Mädchen keines wurde“

FAZ am 05.08.14: „Intersexualität. Das dritte Geschlecht“

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Online-Presse zum Einreichen des Antrags in Gehrden/Hannover am 28. Juli 2014

Am 28. Juli 2014 wurde am Standesamt Gehrden bei Hannover der Antrag auf Änderung einer Geburtsurkunde hin zum Geschlechtseintrag „inter*/divers“ eingereicht – und die Presse war auch da. Viele Redaktionen haben über diesen Schritt hin zu einer dritten Option berichtet, vor allem auf Grundlage der dpa-Meldung.
Wir freuen uns über diese breite Berichterstattung. Einige Artikel – z.B. in der Online-Ausgabe der Kölnischen Rundschau, auf FAZ.NET und auf merkur-online – stechen durch angemessene Formulierungen (vor allem Pronomina) positiv hervor, sind aber leider Ausnahmen.

Hier ein (unvollständiger) Pressespiegel:

N24 (online): „Weder Mann noch Frau. 25-Jähriger will nicht mehr ‚weiblich‘ sein“

n-tv (online): „Geschlecht in Geburtsurkunde. Mensch will formal nicht ‚weiblich‘ sein“

FAZ (online): „Streit um Geburtsurkunde. Ich bin ich“

Süddeutsche Zeitung (online): „Forderung nach drittem Geschlecht. Intersexuelle will vor das Bundesverfassungsgericht ziehen“

taz (online): „Geschlecht: inter/divers“

RP ONLINE: „Intersexualität. 25-jähriger Mensch will Geschlecht aus Geburtsurkunde streichen“

merkur-online: „Weder Mann noch Frau. 25-Jährige(r) will Geburtsurkunde ändern“

DIE WELT (online): „Weder männlich noch weiblich. 25-Jähriger will Geburtsurkunde ändern“

FOCUS (online): „Weder männlich noch weiblich: 25-Jähriger will Geburtsurkunde ändern“

Neue Presse (online): „Intersexueller kämpft um seine Identität“

NDR.de: „Nicht männlich oder weiblich, sondern divers“

Neue Osnabrücker Zeitung (online): „Streit um Geschlecht: Mann will Geburtsurkunde ändern“

Hannoversche Allgemeine (online): „Änderungsantrag für Geburtsurkunde. 25-Jähriger will weder Mann noch Frau sein“

Kölnische Rundschau (online): „Intersexualität. In Geburtsurkunde soll ‚inter/divers‘ stehen“

dieStandard (online): „25-Jährige(r) will ‚weiblich‘ aus Geburtsurkunde streichen“

Kleine Zeitung (online): „Nicht Mann, nicht Frau“

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Jungle World Nr. 43, 24. Oktober 2013

Die Jungle World hat mit uns ein Interview geführt, das ihr hier nachlesen könnt:

»Bis zum Bundes­verfassungsgericht«

Mann? Frau? Das ist zu wenig, finden die Mitglieder der Kampagne »Dritte Option«. Sie möchten auf dem Klageweg eine dritte Wahlmöglichkeit für die Geschlechtseintragung erstreiten. Moritz hat mit der Jungle World gesprochen.

SMALL TALK VON MARKUS STRÖHLEIN

Wie ist die derzeitige Rechtslage bei Geschlechtseintragungen?

Im Moment können Personen als Männer oder Frauen eingetragen werden. Meist geschieht das nach der Geburt. Die Änderung der Geschlechtseintragung ist juristisch möglich, aber nur von Frau zu Mann und Mann zu Frau. Es ist unmöglich, das Geschlecht in etwas anderes als Mann oder Frau ändern zu lassen.

Hätte Ihre Kampagne Erfolg, wie sähe das Ergebnis aus?

Wir wollen eine dritte Wahlmöglichkeit. Unser Vorschlag wäre, sie inter*/divers zu nennen, um sie offen zu lassen für viele Menschen, die sich nicht in den Kategorien Mann oder Frau wiederfinden. Die neue Kategorie sollte für alle frei wählbar sein und nicht verbunden mit irgendwelchen Gutachten oder Pathologisierungen.

Was wären die Vorteile dieser dritten Option?

Sie wäre eine tatsächliche Veränderung vor allem für Menschen, die sich derzeit nicht repräsentiert fühlen und ständig vor dem Problem stehen, sich in Kategorien einordnen zu müssen, in die sie nicht gehören. Und wir sind der Ansicht, dass es auf der Ebene der Antidiskriminierung Fortschritte geben wird, denn dann besteht eine offiziell anerkannte Kategorie. Bislang kann man schlecht gegen Diskriminierung vorgehen, weil der Staat diese Menschen gar nicht anerkennt. Zudem hoffen wir, dass mit einer stärkeren juristischen Anerkennung von Interpersonen auch die Zwangsoperationen an Kleinkindern aufhören.

Wie wollen Sie die dritte Option auf dem Klageweg einfordern?

Eine Person von uns stellt den Antrag beim Standesamt, den Personenstand zu ändern. Das Standesamt wird den Antrag wahrscheinlich ablehnen, weil es keine Rechtsgrundlage gibt. Gegen diese Ablehnung werden wir dann klagen, zunächst vor dem Amtsgericht, dann vermutlich bis zum Bundesverfassungsgericht.

Ihre Kampagne sammelt Spenden. Wie viel wird die Klage kosten?

Für die erste Instanz schätzen wir Gerichts- und Anwaltskosten von etwa 2 000 Euro. Wie viel Geld bis zum Bundesverfassungsgericht nötig ist, lässt sich nicht sagen. Zudem betreiben wir eine politische Kampagne, weil es uns darum geht, gesellschaftlich etwas zu verändern. Wir brauchen Geld für Flyer, Plakate und Veranstaltungen.

2 Gedanken zu „Presse über uns

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